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Das Schachbrett und die Reiskörner
Überlegungen bezüglich einer Vermögensvergrößerung beruhen auf einem
historischen Hintergrund.
Angeblich soll der Erfinder des Schachspiels als Belohnung beim König einen
Wunsch frei gehabt haben. Er wünschte sich nun, dass das Schachbrett mit
Reiskörnern gefüllt werden sollte. Und zwar wie folgt: Ein Korn
solle auf das erste Feld,
zwei auf das zweite, vier auf das dritte, usw. gelegt werden
(d.h. auf einem Feld immer doppelt so viele Reiskörner wie auf dem
vorangehenden).
Der König, der sich über diesen vermeintlich bescheidenen Wunsch wunderte,
versprach, der Bitte nachzukommen. Hätte er über einige mathematische
Kenntnisse verfügt, so hätte er diese Dummheit sicher nicht begangen, denn
folgt man dieser Anordnung der Körner, so liegen allein auf dem 64. Feld
Reiskörner.
 Das gefüllte Schachbrett (copyright: www.mathekiste.de/neu2000/schachbrett.htm)
Es handelt sich hierbei um die Funktion
mit
welches ja eine Exponentialfunktion ist.
Bildet man die Summe sämtlicher Körner auf dem Schachbrett, so ergibt sich
die unglaubliche Zahl von
Reiskörnern. Das sind so viele, dass man damit die gesamte Erdoberfläche
bedecken könnte.
(siehe auch www.mathekiste.de/neu2000/schachbrett.htm)
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