C14 Methode
Ein wichtiges Hilfsmittel bei archäologischen Untersuchungen bildet das
Datieren mittels radioaktivem Kohlenstoff. Es handelt sich hierbei um eine
Methode, mit der das Alter von bestimmten Holz- oder Pflanzenresten, von
tierischen oder menschlichen Knochen oder von Gerätschaften bestimmt werden
kann, die in denselben Erdschichten gefunden wurden. Diese Methode wurde von
dem amerikanischen Chemiker Willard Libby (1908 - 1980) in den frühen 50ern
entwickelt. 1960 wurde er dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Das
radioaktive Datieren basiert darauf, dass einige Holz- oder
Pflanzenüberbleibsel Rückstände von Kohlenstoff 14, einem radioaktiven
Isotop des Kohlenstoffs, aufweisen. Dieses Isotop wird von der Pflanze
während ihres Lebens gespeichert und beginnt mit ihrem Absterben zu
zerfallen. Da die Halbwertszeit von Kohlenstoff 14 sehr groß ist
(ungefähr 5568 Jahre), verbleiben messbare Mengen des Kohlenstoff 14 auch
noch nach vielen tausend Jahren. Libby zeigte, dass es durch eine geeignete
Labormessung möglich ist, den Anteil der verbleibenden Originalmenge des
Kohlenstoff 14 akkurat zu bestimmen, selbst dann, wenn nur noch ein
winziger Teil der Originalmenge vorhanden ist. Mit anderen Worten, wenn
Aufgaben:
|