Beginn: Donnerstag, den 24.11. um 14:00 s.t. im E2.304
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| Do, 24.11.2005 | Punktezählen auf elliptischen Kurven - Die Hasseschranke |
| Christiane Peters | |
| Folien | |
| Do, 15.12.2005 | Die p-adische Regel von Descartes |
| und | Dennis Amelunxen |
| Do, 22.12.2005 |
Nach der sogenannten Regel von Descartes lässt sich die Anzahl der reellen
nichttrivialen Nullstellen (also alle x<>0 mit f(x)=0) eines Polynoms f in
einer Unbestimmten nach oben abschätzen durch 2k, wobei k+1 die Anzahl der
Terme in f ist. In dem Vortrag sollen zunächst die p-adischen Zahlen definiert, endliche Erweiterungen davon untersucht und schließlich der vollständige algebraische Abschluss konstruiert werden. Außerdem wird noch das (p-adische) Newton-Polygon (eines Polynoms) definiert und dessen Eigenschaften untersucht. Anschließend soll die Argumentation von Lenstra nachvollzogen und seine (Haupt-)Ergebnisse bewiesen werden. |
| Folien, Übersicht Körpererweiterungen | |
| Do, 12.01.2006 | Punktezählen auf elliptischen Kurven über endlichen Körpern - Der Algorithmus von Schoof |
| Christiane Peters | |
Der Algorithmus von Schoof aus dem Jahr 1984 lieferte den Durchbruch in der Algorithmik der Primzahltests mit Hilfe elliptischer Kurven über endlichen Körpern. Dieser Polynomialzeitalgorithmus ermöglichte die Entwicklung des sogenannten "Elliptic Curve Primality Proving", wofür der Goldwasser-Kilian-Primzahltest aus dem Jahre 1986 eines der ersten Beispiele darstellt. Schoofs Algorithmus berechnet die Anzahl Punkte einer elliptischen Kurve E über einem endlichen Körper K in polynomieller Zeit. Die Idee beruht auf der Berechnung der Spur des Frobenius-Endomorphismus' in der l-Torsion der Kurve E für "kleine" Primzahlen l. Das Ergebnis kann mit Hilfe des Chinesischen Restsatzes und der Hasseschranke eindeutig bestimmt werden. |
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| Do, 26.01.2006 | Zählen und Erzeugen von magischen Quadraten |
| Stefan Wolf | |
In dem Vortrag wird ein Zusammenhang zwischen magischen Quadraten und bestimmten Invariantenringen hergestellt, so dass man mit Methoden der Invariantentheorie sowohl quantitative als auch qualitative Aussagen über magischen Quadrate herleiten kann. Zuerst wird eine Bijektion zwischen kombinatorischen Strukturen und Invariantenringen einer gewissen Torusoperation angegeben. Damit kann man dann zuerst die Erzeuger und dann auch die Anzahl der magischen Quadrate bestimmen. Anschliessend wird auf eine Methode eingegangen, mit der es möglich ist, ohne Umweg über die Erzeuger die Anzahl magischer Quadrate zu bestimmen. |
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| Diplomarbeit |